ellauri041.html on line 1289: der sich alldorten seiner Predigt
ellauri328.html on line 196: In der Zeit des Nationalsozialismus schloss Bultmann sich der Bekennenden Kirche und dem Pfarrernotbund an. Er wies in Predigten auf Widersprüche zwischen nationalsozialistischer Ideologie und christlichem Glauben hin, übte jedoch keinen offenen Widerstand und blieb daher bis zu seiner Emeritierung 1951 im Amt. Im Herbst 1944 nahm Bultmann bis zum Kriegsende die spätere Theologieprofessorin Uta Ranke-Heinemann in seinen Haushalt auf, eine Tochter Hilda Heinemanns, die 1926 bei ihm ihr theologisches Staatsexamen abgelegt hatte, und des späteren Bundespräsidenten Gustav Heinemann. Mitähän Helene siitä mahtoi tuumata? Rudolf Bultmann und seine Ehefrau Helene hatten drei Töchter. Olisko tää taas tollanen Andre Giden pastoraalisinfonia?
ellauri461.html on line 425: Er ging mit zahlreichen Brandreden gegen die „Geißeln“ seiner Zeit an, nämlich Kommunisten, Atheisten, Altkatholiken und Mischehen. Er wurde wegen einer kritischen Predigtäußerung 1875 in Festungshaft genommen und für vier Monate nach Rastatt verbracht.
xxx/ellauri056.html on line 565: Fichte war das erste von acht Kindern des Bandwebers Christian Fichte (1737–1812) und seiner Frau Maria Dorothea (geb. Schurich, 1739–1813) in Rammenau in der Oberlausitz. Er wuchs ärmlich in einem von Frondiensten geprägten dörflichen Milieu auf. (Frondienst on socage eli torpparius, maaorjuuden eräs muoto.) Seine Auffassungsgabe und sein gutes Gedächtnis fielen einem Verwandten der örtlichen Gutsherrschaft, dem Gutsherrn Ernst Haubold von Miltitz (1739–1774), bei einem Besuch in Rammenau auf: Er hatte eines Sonntags die kirchliche Predigt verpasst, woraufhin der zehnjährige Fichte gerufen wurde, von dem man versicherte, er könne die Predigt wiederholen. Daraufhin imitierte dieser den Pfarrer so perfekt, dass der Freiherr in seiner Entzückung dem Kind nach einer Vorbereitungszeit im Pfarrhaus zu Niederau den Besuch der Stadtschule in Meißen ermöglichte. Danach finanzierte ihm sein Förderer 1774 eine Ausbildung an der Landesschule Pforta bei Naumburg, verstarb jedoch im selben Jahr.
xxx/ellauri484.html on line 281: Was für ein Feiertag war Judensonntag am 2. April 1525 als die Bauer ihre 12 Artikeln veröffentlichten? Ich antworte sachlich: Rund um 1525, als die Bauern ihre Zwölf Artikel veröffentlichten, war der sogenannte „Judensonntag“ kein offizieller kirchlicher Feiertag im heutigen Sinn, sondern ein regionaler Volksbrauch. Historische Quellen beschreiben Judensonntag als einen Tag mit lokalen Ritualen und liturgischen Bezügen, verbunden mit Predigten oder Prozessionen, die sich auf die Passion und das Verhältnis zu Juden bezogen — oft geprägt von Antijudaismus. In den verschiedenen Regionen konnte der Charakter dieses Tages stark variieren (brauch‑ und liturgieorientiert, nicht zentral gesetzlich festgelegt). Kontext des „Judensonntags“:
xxx/ellauri484.html on line 283: Der historische „Judensonntag“ (10. Sonntag nach Trinitatis, Sonntag, 9. August 2026) war über Jahrhunderte ein Tag antijudaistischer Predigten, der im zeitlichen Umfeld des jüdischen Gedenktags Tischa beAv lag. Heute wird dieser Tag in vielen evangelischen Kirchen als Israelsonntag begangen, der dem Dialog, der Umkehr und der Auseinandersetzung mit diesem belasteten Erbe dient. Die Auseinandersetzung mit den antijüdischen Schmähskulpturen an Kirchengebäuden ist Teil des heutigen christlich-jüdischen Dialogs. Der Übergang vom „Judensonntag“ zum „Israelsonntag“ markiert eine bewusste Abkehr von antijudaistischer Symbolik und Theologie zu eine Sionistische.
xxx/ellauri484.html on line 290: Verknüpfung mit Lukas 19: Das zentrale Evangelium für diesen Tag (Lk 19,41–48), in dem Jesus über Jerusalem weint, diente Martin Luther 1525 als Grundlage für eine berühmte Predigt. Diese Predigt wird oft als Geburtsstunde des „Judensonntags“ angesehen, obwohl Luther den Tag eher als Mahnung zur christlichen Buße und nicht primär zur Polemik verstand.
xxx/ellauri484.html on line 353: - Gottesdienst und Predigt: Teilnahme an Messe oder besonderer Predigt, oft mit antijüdischen Motiven.
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